Über uns

 

Wir sind Sound 'n' Pepper – ein junger gemischter Chor aus Neckargemünd.

Wie der Name schon verrät, lieben wir "gewürzte" Chormusik aus den Richtungen Rock, Pop, Musical und Gospel. Vereinzelt wagen wir uns aber auch an Chorliteratur aus anderen Genres heran und entdecken immer wieder neue Betätigungsfelder.

Wir haben Spaß am Singen und an der Musik und durch unsere vielen Auftritte und Konzerte wollen wir diese Freude an der Musik auch unserem Publikum vermitteln und freuen uns, wenn der Funke überspringt.

Wir treten aber nicht immer alleine auf. Je nach Programm engagieren wir auch überregional bekannte Rockbands, die uns musikalisch unterstützen, wie zuletzt die bekannte Freddy Wonder Combo bei unserem bisher größten Erfolg, den Hit-Giganten im Oktober 2009.

Unser Anspruch ist es, bei unseren Konzerten uns nicht nur gesanglich optimal zu präsentieren, sondern unsere "Chormusik vom Feinsten" auch optisch zu unterstützen. So schlüpfen wir manchmal in die verschiedensten Rollen.

Besucht uns auf unseren Konzerten und lasst Euch überraschen!

Wir proben immer am Donnerstag von 20.00 Uhr bis 22.30 Uhr im Prinz Carl im Bürgersaal, Hauptstr. 56, 69151 Neckargemünd.

Kontakt:

Dieter Krauß

Hauptstr. 73

69151 Neckargemünd

Tel. 06223/2246  

vorstand@soundnpepper.de

Sound 'n' Pepper, zusammen mit der Freddy Wonder Combo im Oktober 2009

Das Publikum war ganz aus dem Häuschen

 

Stehende Ovationen für den Chor "Sound 'n' Pepper" und die Freddy Wonder Combo beim Konzert für die Musikschule in Dielheim

 

Von Anton Ottmann

Wiesloch. Yvonne (Weber) und Mathias (Paul) sind in den 60er Jahren in Dielheim geboren, gemeinsam zur Schule gegangen, und haben sich nach dem Abitur aus den Augen verloren. 2010 finden sie sich in einem Internetforum wieder und erinnern sich an ihre gemeinsame Kindheit und Jugend. Nicht nur der erste Kuss nach dem Schulball kommt zur Sprache, sondern auch ihre musikalischen Vorlieben. Yvonne schwärmt für die Hits der schwedischen Popgruppe ABBA und Songs mit Romantik und Schmalz wie "Ti Amo" von Umberto Tozzi oder „Rote Lippen soll man küssen“ von Cliff Richard. Mathias liebt mehr die harten Rhythmen wie "The Wall" der britischen Rockband "Pink Floyd" oder "The Eye of the Tiger" von "Survivor". Im tagelangen Austausch über das Internet kommen sich die beiden näher und treffen sich schließlich beim Konzert "Hit_Giganten der 50er bis 90er Jahre" in der Kulturhalle Dielheim, auf dessen Titel sie mit ihrem Geplauder schon den ganzen Abend hingewiesen hatten.

 

Zu dem Benefizkonzert zu Gunsten des neu angeschafften Flügels hatten Hans Walter und Hansjörg Widmer im Auftrag der Musikschule Horrenberg-Dielheim eingeladen. Den über 400 Besuchern gefiel die amüsante und originelle Rahmengeschichte, die so ganz nebenbei Jazz, Rock und Pop der Nachkriegszeit Revue passieren ließ, einschließlich des Zeitgefühls des jeweiligen Jahrzehnts, von den biederen und harmoniesüchtigen 50ern bis zu den rebellischen 70ern. Geradezu aus dem Häuschen war das Publikum über den Gesang des Chores "Sound 'n' Pepper", einem Ableger des Traditionsvereins Liederkranz Neckargemünd, der ausschließlich Chorliteratur aus Rock, Pop und Musical sowie Spirituals und Gospels singt. Nach drei Stunden Programm wollten die Zuhörer die etwa 40 Männer und Frauen nicht von der Bühne gehen lassen und erklatschten mit stehenden Ovationen eine Zugabe.

 

Geboten wurde einheitlich raumfüllender Gesang und Swing- und Rockrhythmik, die sich auch in den Bewegungen ausdrückte. Nicht zu vergessen wunderbare Solostimmen, unter anderem Alexandra Landvogt bei "Liebeskummer lohnt sich nicht", Annika Sutter bei "Que sera" und Karen Dittrich und Ralf Ritter bei "Up where we belong". Beindruckend auch das choreigene Sextett, das die Münchner "feine Gesellschaft" mit dem Song "Schickeria" der "Spider Murphy Gang" auf die Schippe nahm.

 

Und dann die vierköpfige ABBA-Gruppe mit Glitzerkostümen, perfekter Choreografie und Solostimmen, die "Super Trouper", "Dancing Queen" und auch "Thank you for the Music" fast originalgetreu sangen. Alle Titel wurden von Ralf Sutter speziell für seinen Chor bearbeitet. Der studierte Kapellmeister ist Leiter des Kurpfälzer Kammerorchesters und des Jungen Kammerorchesters Heidelberg, Dozent beim "Internationalen Arbeitskreis für Musik", betreibt seit über 20 Jahren die Musikschule Schönau und ist als solcher mit der hiesigen Musikschule freundschaftlich verbunden. Das Konzert war in jeder Beziehung stimmig, auch Dank der perfekten Lichtund Akustikarrangements. Den letzten Kick und professionellen Charakter erhielt es aber durch die weit über die Region hinaus bekannte "Freddy Wonder Combo", mit dem namengebenden Bandleader (Gitarre), Johannes Krayer (Gitarre), Gigu Neutsch (Bass), Harry Schneck (Keyboard) und Mathias Apfel (Schlagzeug) – nicht zu vergessen Stoney "Hammerhart“ Steiner der mit seinem Saxophon_Solo zu "Baker Street" die Zuschauer von den Stühlen riss. Die Band begleitete einfühlsam, stets dem Chor den Vorrang lassend. Dass ihre Musik für sich ein Genuss ist, bewies sie bei den Instrumentalstücken.

 

Ralf Sutter zeigt mit seinem Programm einen neuen Weg für Laienchöre auf, der nicht nur junges Publikum anlockt, sondern auch das Nachwuchsproblem löst: Moderne Literatur, für die zur Verfügung stehenden Stimmen aufbereitet, kombiniert mit professioneller Begleitung und Technik. Schaut man auf die Homepage des Liederkranzes Neckargemünd, sieht man, dass daneben volkstümlicher Gesang und die Kinderarbeit nicht zu kurz kommen müssen, die Vermischung aber nicht unbedingt der richtige Weg ist. Nach diesem gelungenen Auftakt darf man auf die weiteren Veranstaltungen der Reihe "Flügel für das Trööt" schon sehr gespannt sein.